Eine Einrichtung der Deutschen Psychologen Akademie (DPA)

Kontakt zur Berliner Akademie für Psychotherapie

Kontakt

Berliner Akademie
für Psychotherapie

Am Köllnischen Park 2
10179 Berlin

Für PatientInnen
Tel: (030) 20 91 66 110

Termin online vereinbaren

 

Mitarbeiter

Dr. Günter Koch

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 151
Aufgabenbereich: Geschäftsführer
 

Nancy Schultz

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 151
Aufgabenbereich: Geschäftsstellen-Sekretariat
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Sara Göbel

E-Mail:
Aufgabenbereich: Leistungsabrechnung
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Hagen Büttner

E-Mail:
Aufgabenbereich: Leistungsabrechnung
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Sabine Findeis

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 110
Aufgabenbereich: Ambulanzsekretariat
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Heike Gutt

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 181
Aufgabenbereich: Buchhaltung
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Holger Leifer

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 180
Aufgabenbereich: Buchhaltung
 

M.Sc. Mona Brettschneider

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 190
Aufgabenbereich: Ausbildungsorganisation

 

                             Anna Bort, M.A.

                             E-Mail:
                             Telefon: 030-20 91 66 152
                             Aufgabenbereich: Ausbildungsorganisation:                             

                             Verhaltenstherapie und Weiterbildungen

Alla Junghähnel

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 191
Aufgabenbereich: Ausbildungsorganisation

Dipl.-Psych. Imke Konopka

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 121
Aufgabenbereich: Ambulanzleiterin Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (Bereich Erwachsene)
 

Melina Kowitzki

E-Mail:
Telefon: (030) 20 91 66 134
Aufgabenbereich: Leistungsabrechnung
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Maria Egorova

Telefon: 030-20 91 66 140
Aufgabenbereich: Patientenvermittlung VT

Kristina Rädisch

E-Mail:
Aufgabenbereich: Bibliothek / Evaluation
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Alexander Schwarz

Telefon: 030-20 91 66 140
Aufgabenbereich: Patientenvermittlung

Dipl.-Psych. / M.A. Sabine Sterry

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 122
Aufgabenbereich: Ambulanzleiterin Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (Bereich Kinder u. Jugendliche)

Dr. Ruth Uwer

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 120
Aufgabenbereich: Ambulanzleiterin Verhaltenstherapie

Dipl.-Inf. Marko Walther

E-Mail:
Telefon: 030-20 91 66 192
Aufgabenbereich: IT, Web-Auftritt

Geschichte

Vorgeschichte in den 70er und 80er Jahren

Bereits Ende der 70er Jahre hat der Bundesgesetzgeber die Notwendigkeit erkannt, ein Psychotherapeutengesetz zu verabschieden, in dem das Berufsfeld „Psychotherapie“ und die Ausbildung sogenannter „nichtärztlicher Psychotherapeuten“ geregelt werden sollen.

Aufgrund des aus vielerlei Ursachen folgenden jahrzehntelangen Stillstandes in der Gesetzgebung, entsteht für die PsychologInnenschaft die Notwendigkeit, unabhängig von psychotherapeutischen Schulen und unabhängig auch von ärztlicher Bevormundung eigene Qualitätsnormen für die psychotherapeutische Weiterbildung zu formulieren, um in dem wildwuchernden Gebiet psychotherapeutischer Methoden und Ausbildungen verlässliche Kriterien für die Kompetenz der auf diesem Gebiet tätigen KollegInnen zu schaffen. Dieser Aufgabe nimmt sich die Föderation Deutscher Psychologenvereinigungen an.

Die Föderation ist der Zusammenschluss des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen, der größten berufsständischen Organisation der PsychologInnen, und der Deutschen Gesellschaft für Psychologie, des größten wissenschaftlichen Fachverbandes. Aufgrund ihrer zentralen Stellung sehen sich beide Verbände hier im Rahmen der Föderation in der Pflicht, Orientierungen herzustellen und ein Akkreditierungssystem zu installieren, um einerseits seriöse, wissenschaftlich fundierte Psychotherapie von Methoden mit zweifelhafter Begründung oder gar Scharlatanerie zu unterscheiden und andererseits den Druck auf die Politik aufrecht zu erhalten, eine gesetzliche Absicherung für die sogenannten nichtärztlichen PsychotherapeutInnen zu schaffen.

Neben anderen Leitlinien zur Qualitätssicherung ist die Grundlage vor allem die Verankerung der akkreditierten Ausbildungen in der wissenschaftlichen Psychologie.

In diesem Kontext entsteht die Berliner Akademie für Psychotherapie, damals noch unter der Bezeichnung: „Weiterbildung Klinische Psychologie/Psychotherapie“, als Modellprojekt des Berufsverbandes Deutscher Psychologinnen und Psychologen. Sie wird in den Jahren 1987-91 vom Berliner Senat mit insgesamt 678.000 DM unterstützt. In einem ersten Ausbildungsgang werden 16 KollegInnen ausgebildet.


Nach der Auswertung des Projektes werden 1993-95 drei Ausbildungsgänge für PsychologInnen in den Verfahren Gesprächspsychotherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verhaltenstherapie durchgeführt.

Die Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt sich als Kooperationspartner des BDP an der Ausbildung.

Seit 1998 gibt es jährliche Ausbildungsgruppen für TP und VT.

Gleichzeitig kann neben der Humboldt-Universität die Technische Universität Berlin für die Kooperation gewonnen werden. Prof. Eva Jaeggi übernimmt die Leitung des Schwerpunktes TP, Prof. Herta Flor zeichnet für die VT verantwortlich.

Leider wird aufgrund der Blockadehaltung der zuständigen Gremien die Gesprächspsychotherapie nicht als Richtlinientherapie anerkannt. Damit kann sie auch noch nicht im Rahmen der Versorgung von gesetzlich Krankenversicherten eingesetzt werden.

Endlich, im Jahr 1999 tritt das „Gesetz über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichentherapeuten“ in Kraft. Es regelt Ausbildung und Niederlassung von Psychologischen Psychotherapeuten und stellt sie den ärztlichen Psychotherapeuten gleich.

Als erstes Berliner Institut erhält die BAP die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte.

Die BAP erhält die Ermächtigung zur psychotherapeutischen Behandlung von gesetzlich Krankenversicherten.

Die BAP nimmt Buchstaben und Geist des Psychotherapeuten-Gesetzes ernst. Die KollegInnen in Ausbildung sollen in einer klinischen Einrichtung des Ausbildungsinstituts unter der qualifizierter Anleitung arbeiten. Dazu wird eine psychotherapeutische Ambulanz aufgebaut. Aufgrund des zusätzlichen Raumbedarfs zieht die BAP in neue Räume um. Dort stehen nun 4 Seminarräume und 20 Behandlungsräume zur Verfügung.

Der neue Standort befindet sich in der Glinkastraße 5-7 zwischen Friedrichstaße, Leipziger Straße in einem ehemaligen Botschaftsgebäude im Berliner Regierungsviertel, rund fünf Minuten Fußweg vom Potsdamer Platz entfernt – und gegenüber des Gesundheitsministeriums.


Der BDP modernisiert seine Struktur. Die bisher getrennt arbeitenden drei Bildungseinrichtung Deutsche Psychologen Akademie, Deutsche Psychologen Akademie Fortbildungs GmbH und Berliner Akademie für Psychotherapie werden gemeinsam in die Deutsche Psychologen Akademie GmbH überführt.

Im Zuge der „Profilbildung“ der Berliner Universitäten baut die Technische Universität den Bereich der Klinischen Psychologie ab. Letztlich wird auch der Diplom-Studiengang in Psychologie aufgegeben. Die Universitätsleitung der TU sieht daher keine Möglichkeit mehr, die Kooperation mit der BAP fort zu führen.

Unsere AusbilderInnen, die bei der TU tätig sind, sind uns aber erhalten geblieben.

Die BAP startet den ersten Ausbildungsgang für Kinder- und JugendlichenpsychotherapeutInnen in Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie. Der Ausbildungsgang ist, anders als die PP-Ausbildungsgänge auf fünf Jahre angelegt.

Kooperationspartner ist die Evangelische Fachhochschule Berlin.

Die BAP zieht von der Glinkastraße in das Haus der Psychologie am Köllnischen Park 2.

Hier stehen 34 Therapieräume und 7 Seminarräume zur Verfügung.

Die DPA gründet im Auftrag des BDP die Psychologische Hochschule Berlin. Die PHB ist eine Weiterbildungshochschule auf universitärem Niveau und erhält im Mai 2010 die staaliche Anerkennung.

Als erste entstehen Masterstudiengänge in Psychotherapie in den Verfahren Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie und Verh- altenstherapie. Die Studiengänge sind mit einer Approbationsausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten verbunden.

Am 11.11.2011 wird feierlich die erste Aussenstelle der Psychotherapeutischen Institutsambulanz der BAP eröffnet. In den neuen Therapieräumen an der Juliusstrasse 41 in Neukölln werden vor allem Kinder und Jugendliche behandelt.

In den Jahren 2012-2015 wurden drei weitere Außenstellen in Reinickendorf, Charlottenburg und Lichtenberg gegründet. Die BAP verfügt jetzt über rund 40 Therapieräume.

Über die BAP

Berliner Akademie für Psychotherapie ist ein staatlich anerkanntes Ausbildungsinstitut für Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.
Gegenwärtig werden drei Ausbildungsgänge und vier psychotherapeutische Zusatzqualifikationen angeboten. Eine kontinuierliche Fortbildungsreihe, die sich besonders an Absolventen richtet, vervollständigt das Bildungsangebot.

Die staatliche Anerkennung als Ausbildungsstätte hat die BAP als erstes Berliner Institut 1999 erhalten. Seitdem haben über 450 PsychotherapeutInnen ihre Ausbildung an der BAP absolviert.

Die BAP als Institution möchte auf der Grundlage von wissenschaftlich begründeten Verfahren den Blick der AusbildungskandidatInnen über den Tellerrand des eigenen Verfahrens fördern. Ebenso viel Wert wird auf der anderen Seite aber auch auf die Unterstützung der Entwicklung einer eigenen therapeutischen Identität der jungen KollegInnen im gewählten Vertiefungsverfahren gelegt. 

In der Psychotherapeutischen Institutsambulanz der BAP, einer der größten psychotherapeutischen Ambulanzen Deutschlands, werden aktuell über 1.300 Patienten aller Altersgruppen behandelt. PsychotherapeutInnen in Ausbildung, die an der BAP tätig sind, bieten Kindern, Jugendlichen sowie erwachsenen Patienten Einzel- und Gruppentherapien (auch in Kombination) in Verhaltenstherapie und tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie an. Die BAP verfügt über 40 Therapieräume in der Zentralen Institutsambulanz in Berlin Mitte sowie in den Außenstellen in Neukölln, Reinickendorf, Charlottenburg und Lichtenberg.

Ausbildungsansatz

Ausbildung an der Berliner Akademie für Psychotherapie findet nach dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand statt. Dazu kooperiert die BAP mit Berliner Hochschulen. Die fachliche Leitung liegt in den Händen von profilierten Hochschullehrern. Um auch die Perspektive und die Bedürfnisse der Arbeitsfelder in Klinik, Beratung und Praxis einzubringen, arbeiten in den Schwerpunktleitungen erfahrene und kompetente KollegInnen aus der Praxis mit.

An der BAP werden zur Zeit zwei Vertiefungsverfahren - Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie (TP) und Verhaltenstherapie (VT) - angeboten. Ein besonderer Wert wird auf verfahrensübergreifendes Wissen gelegt. Im Rahmen der Ausbildung zur/zum Psychologischen PsychotherapeutIn werden zwei Wege gewählt, um die Teilnehmer mit Kenntnissen anderer Richtungen vertraut zu machen:

  • Die anderen wissenschaftlich anerkannten Verfahren werden in Theorie und Methode der Ausbildungsgruppe in einer Kurzfassung exemplarisch nahegebracht.
  • In gemischten größeren Gruppen werden – überwiegend anhand von Fallbeispielen – die unterschiedlichen Aspekte, die sich aus den verschiedenen Therapieansätzen und Methoden ergeben, dargestellt und diskutiert.

Darüber hinaus gibt es – ebenfalls in gemischten Gruppen – Lehrveranstaltungen, die für alle Ausbildungsteilnehmer eines Jahrgangs gemeinsam stattfinden. In diesen Veranstaltungen werden Kenntnisse in den Gesundheitswissenschaften, Ethik, Recht u.ä. vermittelt. Auch diese Veranstaltungen dienen dem Kennenlernen unterschiedlicher Herangehensweisen und dem Abbau von Vorurteilen gegenüber unvertrauten therapeutischen Denkweisen.